"Ich bin ein ganz normaler Christenmensch."*
Ein persönliches Petrusbekenntnis zum 80. Geburtstag und zum zweiten Jahrestag der Wahl des Heiligen Vaters.
Wie ein Kind bin ich vor einiger Zeit von einem Traum erwacht, erschrocken und ängstlich. Verwirrt war ich in meiner Angst um unseren geliebten Heiligen Vater, von dem der Traum handelte. Noch im Wachzustand hielt die irrationale Angst an, ihn zu verlieren. Wie kann das sein, frage ich mich, wie kann es dazu kommen? Stark, wenn man so indiskret sagen darf, muss die Liebe zu einem Menschen sein, wenn man ahnt, seinen Verlust nicht ertragen zu können und man nur hofft das dieser Tag möglichst lange auf sich warten läßt. Und wahrlich, Benedikt XVI. ist mir sehr nahe, näher als Johannes Paul II., denn Joseph Ratzinger hat mir schon weit vor seiner Wahl zum Papst so viel gegeben. Ohne ihn, ohne seine klugen, herzlichen Worte wäre ich heute nicht da, wo ich bin, ohne ihn wäre wohl mein Glauben nie derart geweckt worden, ohne ihn stünde ich heute Abseits dieses Weges und des wahren, herrlichen Lebens. Die Liebe zum ihm macht sehend.
Durch Joseph Ratzinger, Papst Benedikt XVI. strahlt Gott hindurch, er macht sich durch ihn sichtbar, in ihm findet er sein Antlitz, so scheint es fast. Aber Joseph Ratzinger ist zugleich bescheiden, gerade das macht ihn so liebenswürdig, er ist Mensch, das macht ihn nahbar. Und vorallem, darin ist er authentisch, er ist echt. Was Machthaber und Politiken nicht vermögen, wo Sinnlücken entstehen und Orientierungspunkte verschwinden, ja wo uns der felsenhafte Boden unter den Füßen zu entschwinden droht, da kommt Petrus, da kommt Benedikt, der wahrhaft würdige Stellvertreter Christi auf Erden, der echte Petrus, auf den hin alle Beladenen und Niedergedrücken blicken, weil er Hoffnung hat und er uns trotz aller Stürme immer wieder diese hoffnungsvolle Botschaft verkündet, weil er auf den Höheren verweist, der uns alles geben will. Nicht sich drängt er in den Vordergrund, sondern Christus, den er aller Welt öffentlich bekennt "Du bist Christus, der Sohn des lebendigen Gottes." (Mt 16,16) Ganz in diesem Verkündigungsdienst steht Benedikt XVI., ganz gibt auch er sich dafür hin. Nichts will er von uns nehmen, kein Geld, keine Wahlstimme, sondern er will uns nur geben. Und doch, und das ist so verblüffend, ist er immer einer von uns.
Möge er noch sehr lange einer von und unter uns sein und mit viel Kraft sein schwieriges Amt tragen können. Nur dankbar können wir dem Herrn sein und ihn loben, dass er uns einen ebenso herzlichen wie fähigen Mann geschenkt hat, demgegenüber es nicht schwerfällt Jesus Gebot zu erfüllen "Wie ich Euch geliebt habe, so sollt auch ihr einander lieben." (Joh 13,34). In Liebe beten wir für unseren Papst.
Im Übrigen sei darauf hingewiesen: Kardinal Christoph Schönborn feiert anlässlich des 80. Geburtstags Seiner Heiligkeit Papst Benedikt XVI. am Montag, 16. April um 18.00 Uhr im Stephansdom einen Festgottesdienst. Ein Te Deum feiert anlässlich des Jahrestags des Amtsantritts von Benedikt XVI. am Sonntag, 22. April um 16.30 Uhr Dompfarrer Toni Faber.
(*Aus dem Interview-Buch "Salz der Erde" von Peter Seewald)

Durch Joseph Ratzinger, Papst Benedikt XVI. strahlt Gott hindurch, er macht sich durch ihn sichtbar, in ihm findet er sein Antlitz, so scheint es fast. Aber Joseph Ratzinger ist zugleich bescheiden, gerade das macht ihn so liebenswürdig, er ist Mensch, das macht ihn nahbar. Und vorallem, darin ist er authentisch, er ist echt. Was Machthaber und Politiken nicht vermögen, wo Sinnlücken entstehen und Orientierungspunkte verschwinden, ja wo uns der felsenhafte Boden unter den Füßen zu entschwinden droht, da kommt Petrus, da kommt Benedikt, der wahrhaft würdige Stellvertreter Christi auf Erden, der echte Petrus, auf den hin alle Beladenen und Niedergedrücken blicken, weil er Hoffnung hat und er uns trotz aller Stürme immer wieder diese hoffnungsvolle Botschaft verkündet, weil er auf den Höheren verweist, der uns alles geben will. Nicht sich drängt er in den Vordergrund, sondern Christus, den er aller Welt öffentlich bekennt "Du bist Christus, der Sohn des lebendigen Gottes." (Mt 16,16) Ganz in diesem Verkündigungsdienst steht Benedikt XVI., ganz gibt auch er sich dafür hin. Nichts will er von uns nehmen, kein Geld, keine Wahlstimme, sondern er will uns nur geben. Und doch, und das ist so verblüffend, ist er immer einer von uns.
Möge er noch sehr lange einer von und unter uns sein und mit viel Kraft sein schwieriges Amt tragen können. Nur dankbar können wir dem Herrn sein und ihn loben, dass er uns einen ebenso herzlichen wie fähigen Mann geschenkt hat, demgegenüber es nicht schwerfällt Jesus Gebot zu erfüllen "Wie ich Euch geliebt habe, so sollt auch ihr einander lieben." (Joh 13,34). In Liebe beten wir für unseren Papst.
Im Übrigen sei darauf hingewiesen: Kardinal Christoph Schönborn feiert anlässlich des 80. Geburtstags Seiner Heiligkeit Papst Benedikt XVI. am Montag, 16. April um 18.00 Uhr im Stephansdom einen Festgottesdienst. Ein Te Deum feiert anlässlich des Jahrestags des Amtsantritts von Benedikt XVI. am Sonntag, 22. April um 16.30 Uhr Dompfarrer Toni Faber.
(*Aus dem Interview-Buch "Salz der Erde" von Peter Seewald)